Der Kontrollrat der Herkunftsbezeichnung Navarra hat die Weinlese 2007 für beendet erklärt, auch wenn in einigen Lagen mit den Sorten Cabernet Sauvignon und spätreifendem Muskateller die Ernte noch aussteht. Insgesamt wurden etwas mehr als 105 Millionen Kilogramm Trauben von hervorragender Qualität eingefahren, das sind rund 17% weniger als im Vorjahr. Die Weinlese konnte unter praktischer Abwesenheit von Niederschlägen durchgeführt werden, und auch die Temperaturen wiesen günstige Werte auf. Die Aussichten bezüglich der Weinqualität des Jahrgangs 2007 sind daher sehr viel versprechend.
Die Voraussichten hinsichtlich der Weinlese des Jahres 2007 sind in Erfüllung gegangen. Vor allem bei der Traubensorte Tempranillo war ein Rückgang der Ertragsmenge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Die klimatischen Voraussetzungen sowie der Gesundheitszustand der Weinreben hat es ermöglicht, die Erntearbeiten mit gewisser Gelassenheit durchzuführen, sodass das Traubengut entsprechend seines optimalen Reifegrads abgestuft gelesen und eingefahren werden konnte.
Entsprechend der natürlichen Reihenfolge wurden zuerst die Trauben der Sorten Chardonnay gelesen, gefolgt von Garnacha und Merlot und zuletzt die Trauben der Sorte Tempranillo. Das gesamte Traubengut zeichnete sich durch gute Farbe, optimales Gleichgewicht zwischen Säure und Alkoholgehalt und eine Beerengröße etwas unter dem Durchschnitt anderer Jahre aus, was in Hinblick auf die Weinbereitung besonders geschätzt wird.
Nun beginnt eine neue Etappe. Während in den Weinkellereien die Arbeiten am neuen Wein (Abstechen, malolaktische Gärung usw.) abgeschlossen werden, speichern die Weinstöcke ihre Nahrungsreserven in ihren Wurzeln, um den kalten Wintermonaten standzuhalten. Ein neuer Wachstumszyklus kann beginnen. Dafür werden die Weinstöcke gehegt und gepflegt, damit sie im kommenden Frühjahr erneut in der Lage sind, die Grundlage für Weine höchster Qualität hervorzubringen.
